Was sind CBD-E-Flüssigkeiten?

E-Flüssigkeiten Dieses nicht-psychoaktive Cannabinoid überholt derzeit THC als wichtigsten aktiven Wirkstoff von Cannabis und ist der Stoff, an dem sowohl Mediziner als auch Patienten am meisten interessiert sind. Was genau sind also CBD-E-Flüssigkeiten?

Warum sind CBD-E-Flüssigkeiten für die medizinische Nutzung so wichtig? Neben den CBD-Nahrungsergänzungsmitteln sind jetzt auch CBD-E-Flüssigkeiten erhältlich, als Resultat der ständigen Bemühungen, effektivere und gesündere Wege zur Nutzung von Cannabidiol zu finden. Dieses nicht-psychoaktive Cannabinoid überholt derzeit THC als wichtigsten aktiven Wirkstoff von Cannabis und ist der Stoff, an dem sowohl Mediziner als auch Patienten am meisten interessiert sind. Was genau sind also CBD-E-Flüssigkeiten?

„E-Flüssigkeiten“ ist der Oberbegriff für eine Vielzahl von leicht unterschiedlichen Flüssigkeiten. Ihr gemeinsamer Nenner ist, dass sie alle mit E-Zigaretten verdampft und inhaliert werden können, als Alternative zum Rauchen. Viele E-Zigaretten ähneln traditionellen Zigaretten, einige ähneln großen Stiften, und sogar E-Pfeifen sind erhältlich, geeignet für Menschen, die Wert auf einen Sherlock Holmes-Look legen.

Vorteile der CBD-E-Flüssigkeiten

Die Vorteile des Verdampfens von CBD-E-Flüssigkeiten sind vielfältig. Obwohl sich das gesamte Spektrum der medizinischen Eigenschaften noch in der Testphase befindet, gibt es eine wachsende Menge an wissenschaftlichen Beweisen und Patientenberichten, dass die brechreizsenkenden, krampflösenden, entzündungshemmenden und angstlindernden Effekte des CBDs bei der Behandlung verschiedenster Leiden beim Menschen sicher, effektiv und sehr nützlich sind. Da CBD nicht psychoaktiv ist, entstehen alle diese Effekte ohne die Nebenwirkung eines Highs. Einige Patienten fürchten gerade diesen psychoaktiven Faktor, der sie bislang von dem Versuch abhält, irgendeine Art Cannabisextrakt auszuprobieren. Und da E-Flüssigkeiten verdampft werden, wird auch der andere gefürchtete Effekt vermieden: Cannabis rauchen zu müssen, um die Auswirkungen des CBDs genießen zu können.

Eine kurze Geschichte der E-Zigaretten

„Vaping“, definiert als „den Dampf einatmen, der durch eine elektronische Zigarette erzeugt wird“, war das Wort des Jahres 2015 des Oxford English Dictionary, aber E-Zigaretten gibt es schon viel länger, zumindest auf dem Papier. Schon 1965 erhielt ein Amerikaner namens Herbert A. Gilbert vom US-Patentamt ein Patent auf seine „Smokeless Non-Tobacco Cigarette“. Leider waren damals nicht viele Leute an dem Produkt interessiert; vielleicht wäre es ein Erfolg geworden, wenn er die Gelegenheit gehabt hätte, CBD in seine E-Flüssigkeiten zu integrieren. Das heutige Interesse an Vaping ist erst entstanden, nachdem Gilberts Patent längst abgelaufen war.

Die Erfindung der modernen E-Zigarette im Jahr 2003 ist Hon Lik zu verdanken. Hon Lik, ein chinesischer Chemiker, der auch die traditionelle chinesische Medizin erforschte, suchte nach einfacheren Möglichkeiten der Einnahme von Heilmitteln wie Ginseng und Hirschgeweih. So kam er auf Verdampfen. Die Verwendung einer E-Zigarette zum Verdampfen von CBD-Flüssigkeit passt eigentlich besser zum ursprünglichen Zweck dieses Geräts als das Verdampfen von Nikotin.

e-cigarette - Sensi Seeds blog

Was enthalten E-Flüssigkeiten außerdem noch?

E-Flüssigkeiten enthalten üblicherweise eine Basis aus Propylenglykol (PG) und pflanzlichem Glycerin (VG), zu der eine Vielzahl von anderen Zutaten hinzugefügt wird, je nach den gewünschten Effekten. Diese Zutaten umfassen Aromastoffe, Nikotin, und – was uns am meisten interessiert – das Cannabinoid CBD.

Propylenglykol hat eine breite Palette von Anwendungen, unter anderem als Feuchthaltemittel und Lebensmittelzusatzstoff E 1520 oder als Trägerbestandteil für injizierbare, topische und orale Medikamente. Eine sehr kleine Anzahl Personen ist gegen diesen Stoff allergisch und reagiert darauf mit schmerzender, trockener Haut im Gesicht und/oder einem Ausschlag mit kleinen roten Punkten auf dem Körper. Beachten Sie dies also bitte bei Ihrem allerersten Versuch mit dem Verdampfen. Allerdings kennen die meisten Allergiker bereits ihre Gefährdung, da PG in vielen Alltagsartikeln verwendet wird, beispielsweise in Aerosol-Creme, Eis, alkoholfreien Getränken und Kosmetika.

VG wird auch als Feuchthaltemittel, Lösungsmittel und Süßstoff verwendet und wurde seit vielen Jahren als Alternative zu Alkohol in Tinkturen und Kräuterextrakten verwendet, um deren Qualität zu gewährleisten. Sowohl PG als auch VG sind klare, geruchlose, leicht süß schmeckende, zähe Flüssigkeiten, die bei ihrer Erhitzung Dampf produzieren, der als Träger für andere Zutaten eingeatmet werden kann.

So werden Aromen einfach für ein angenehmes Inhalieren hinzugefügt, in E-Liquid-Kreisen nennt man das „Throat Hit“ und „Mundgefühl“. Die verschiedenen Aromen umfassen Basisaromen (fruchtig, rauchig, Minze), exotische (Tequila, Ylang-ylang, Orangenblüten) und geradezu verwirrende Aromen (Griechischer Joghurt, Erdnussbutter, Christmas Pudding).

Wenn Sie nicht bereits Tabakraucher sind, ist es natürlich keine gute Idee, mit dem Inhalieren von nikotinhaltigen E-Flüssigkeiten zu beginnen, da Sie dann schnell eine der sinnlosesten Abhängigkeiten der Neuzeit entwickeln werden. Andererseits hat bei Tabakrauchern der Wechsel zu E-Zigaretten mit einem nikotinhaltigen E-Liquid den Vorteil der Eliminierung von Teer und Chemikalien, die zusammen mit der Rauch eingeatmet werden. So kann es für sie leichter sein, mit Nikotin ganz aufzuhören.

Die beste Methode zur Einnahme von CBD

Den interessantesten Zusatzstoff haben wir für den Schluss aufgehoben: Jetzt sind wir also bei CBD angelangt. Jahrelang wurde CBD von seinem psychoaktiven Vetter THC überschattet, aber heute ist CBD in relativ kurzer Zeit ein ernsthaftes Forschungsthema geworden. Die erste wissenschaftliche Veröffentlichung zum Verdampfen („A protocol for the delivery of cannabidiol (CBD) and combined CBD and ?9-tetrahydrocannabinol (THC) by vaporisation“) wurde von Forschern an der Universität von Wollongong in Australien geschrieben und im Oktober 2014 veröffentlicht. Diese Veröffentlichung enthält die Information, dass „oral verabreichte Cannabinoide zu langsamer und unregelmäßiger Aufnahme führen, mit begrenzter und sehr variabler Bioverfügbarkeit. Rauchen bzw. intravenöse Verabreichung […]  bedeuten toxische Risiken und Verlust der aktiven Droge durch Verbrennung, oder es sind invasive Methoden.

Die intrapulmonale Verabreichung von Cannabinoiden gilt als eine effektive Art der Zuführung, da sie zu einem schnellen Beginn der Wirkung und hoher systemischer Bioverfügbarkeit führt. Die Verdampfung von Cannabinoiden […] ist eine sichere Weise der intrapulmonalen Verabreichung, denn diese Methode vermeidet die mit dem Rauchen verbundenen Risiken und die Bildung von pyrolytischen toxischen Verbindungen als Folge der Verbrennung.“ Für Laien zusammengefasst ist das Schlucken von CBD ein Lottospiel, die Injektion ist gefährlich, und das Rauchen gefährlich und außerdem ineffizient. Das Vaping/Verdampfen ist die beste Option, und damit diejenige Option, die auch die Voraussetzungen mitbringt, zum Mittel der Wahl bei der medizinischen Verwendung dieses spannenden und heilsamen Cannabinoids zu werden.

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