Psilocybinhaltige Pilze

Wirkungen: Entspannung der Muskulatur und leichte Veränderung des Sehens während der ersten 15-30 Minuten. Darauffolgend Schwindelgefühl, Ge- dankenflucht, optische und akustische Halluzinationen, Mattigkeit, fantastische Form- und Farbvisionen. Subjektives Gefühl höherer Einsichten. Der Höhe- punkt tritt etwa l bis l 1/2 Stunden nach der Einnahme ein. Die gesamte Wir- kungsdauer beträgt etwa sechs Stunden.

Nebenwirkungen: Einnahme auf vollen Magen kann zu Übelkeit führen. Einige mexikanische Indianer behaupten, daß der Dauergebrauch über lange Zeit den Alterungsprozeß beschleunigt. Die bekannte Schamanin Maria Sabina, die seit ihrer Kindheit regelmäßig Pilze genommen hat, starb allerdings etwa 90-jährig, ohne daß (andere als altersbedingt normale) Verfallserscheinungen be- kanntgeworden wären. Aus den USA wird ein Todesfall eines sechsjährigen Kindes nach der Ein- nahme einer größeren Menge von Psilocybe Baeocystis berichtet, der einzige bekanntgewordene Todesfall nach Einnahme von psilocybinhaltigen Pilzen. Die Kausalität ist ungeklärt. Wer Kindern halluzinogene Drogen verabreicht oder zugänglich macht, handelt verbrecherisch. Kinder sind nicht in der Lage, die Wirkungen einer halluzinogenen Droge zu steuern und zu verarbeiten.

Sonstiges: Ausführliche Erfahrungen im zweiten Teil. Psilocybin und Psi- locin unterliegen dem Betäubungsmittelgesetz.

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